Ipa

Ipa

Meine Geschichte

Ich soll am 01.07.2013 geboren worden sein. Nach einer langen Odyssee durch Rumänien und Deutschland landete ich schließlich Anfang 2015 in Hamburg. Aufgrund meiner Vergangenheit dauerte es einige Zeit, bis ich Vertrauen in mein neues Zuhause fassen konnte. Im Tierheim hatte ich es nicht leicht. Andere Hunde haben mich oft verdrängt und wahrscheinlich war ich häufig die Letzte am Futternapf.

Mein Weg

Ich durfte nur kurz die Hundeschule besuchen, habe aber trotzdem meine Prüfung zur Hamburger Leinenbefreiung bestanden. Auch den Eignungstest für die ASB-Besuchshunde habe ich erfolgreich gemeistert und darf Menschen bei Besuchen begleiten. Am Anfang war ich noch unsicher und habe meine Nervosität manchmal überspielt. Mit der Zeit wurde ich aber immer ruhiger und sicherer.

Was mich ausmacht

Heute bin ich ein ausgeglichener und entspannter Hund geworden. Trotzdem habe ich bis heute das Gefühl, dass ich manchmal zu kurz komme. Deshalb bin ich sofort zur Stelle, wenn irgendwo etwas nach Fressen aussieht. Das Betteln habe ich übrigens perfektioniert.

Mein neuer Lebensabschnitt

Ich war schon immer eine etwas vorsichtigere Hündin. Neue Menschen, neue Situationen und unbekannte Dinge habe ich erst einmal in Ruhe beobachtet, bevor ich mich darauf eingelassen habe. Mit Vertrauen, Geduld und der Unterstützung meiner Menschen habe ich gelernt, dass viele Begegnungen etwas Schönes sein können.

Gemeinsam haben wir viele besondere Momente erlebt. Ich durfte Kinder und Erwachsene kennenlernen, neue Erfahrungen sammeln und entdecken, wie viel Freude ein Hund Menschen schenken kann.

Mit den Jahren bin auch ich ruhiger geworden. Die vielen Eindrücke, die vielen neuen Begegnungen und die Verantwortung bei unseren Aufgaben wurden für mich zunehmend anstrengender. Deshalb haben meine Menschen entschieden, dass jetzt die Zeit gekommen ist, es etwas langsamer angehen zu lassen.

Ich gehe nicht mehr in die Schule und bin auch nicht mehr ehrenamtlich unterwegs. Heute genieße ich meine Tage ohne Termine – mit vertrauten Menschen, gemütlichen Spaziergängen, viel Ruhe und all den Dingen, die mir Sicherheit und Freude geben.

Ich schaue dankbar auf meine gemeinsame Zeit zurück. Ich habe viel gelernt, viele liebe Menschen kennengelernt und durfte auf meine eigene Art zeigen, was in mir steckt.

Manches darf auch im Ruhestand bleiben, wie es immer war: Beim Mantrailing kann ich weiterhin meine Nase einsetzen, Spuren verfolgen und die gemeinsame Zeit mit meinen Menschen genießen. Es ist schön, eine Aufgabe zu haben, die mir Freude macht und bei der ich ganz ich selbst sein darf.

Spitznamen

  • Schlitzohr (...das waren böse Hunde!!!)
  • Schwarze (...aber nicht zu 100%!!!)
  • Kasper (...will nur Aufmerksamkeit!!!)
  • Ipamaus (...eine neue Mäuseart???)
  • Süße (...sowas von richtig!!!)
  • Wilde Maus (Alle Mäuse sind wild!!!)
  • Ratte (...in schwarz???)
  • Ipi-Baby (...bin kein Baby!!!)
  • Schatten (...bin selbständiges Lebewesen)
  • Schwarzes Monster (...ich kann viel Unfug machen!!!)
  • Gemüsenase (...Fleischnase ist mir lieber!!!)